home sibiu 2007
.
ROMÂNA
ENGLISH
Sibiu 2007 . calendarul 2007 . Dimensiunea europeana . Orasul Sibiu . Comunicare
.
.
.
.
.
sibiu 2007
 
Pressemitteilungen
 

ARCHIVE

Züruck

Arhiva din: 12. 2007

28 Dec, 2007

Werbung fĂĽr Hermannstadt in Istanbul

Zwischen dem 14 und 31. Dezember feiert das Rumänische Kulturinstitut „Dimitrie Cantemir“ in Istanbul Hermannstadt als Europäische Kulturhauptstadt 2007 zu Mandatsende durch eine Fotoausstellung. 2007 besuchten zwei FotokĂĽnstler, Sergiu Dragoş Şerban und Nicolae Iordache, Hermannstadt mehrmals, um das Kulturhauptstadtjahr 2007 zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Bild einzufangen. Mit den Veranstaltungen, aber auch der Architektur und den Menschen, die an den Festlichkeiten teilnahmen, im Blick, entwerfen Sergiu Dragoş Şerban und Nicolae Iordache mit dieser Ausstellung ein Gesamtbild der Europäischen Kulturhauptstadt 2007. Mit dem Projekt soll gewissermaĂźen die Stafette an Istanbul, Europäische Kulturhauptstadt 2010, ĂĽbergeben und die Erfahrung Rumäniens anlässlich dieses Jahrs vermittelt werden. Das Vorhaben wird in Zusammenarbeit mit der Kommission Istanbul 2010 – Europäische Kulturhauptstadt durchgefĂĽhrt, in deren Galerie die Ausstellung stattfindet, informiert das Rumänische Kulturinstitut in Istanbul.

FĂĽr Sergiu Dragoş Serban war die Fotografie mehr als 15 Jahre lang ein Hobby, mit Schwerpunkt auf Natur- und Landschaftsfotografie, Themen, die an seine Fachbereiche Geographie und Naturschutz anknĂĽpfen. Seit kurzem aber ist daraus eine relevantere Beschäftigung geworden; der Fotograf veröffentlichte seine Arbeiten in ungarischen, rumänischen und tĂĽrkischen Fachzeitschriften und sonstigen Publikationen und gewann damit 2006 und 2007 fĂĽnf Preise. Seine Themen sind die Natur (festgehalten unter Wasser oder auf dem Festland), Fotojournalismus und Makrofotografie.

Fotografie ist für Nicolae Iordache seit 1990 eine Leidenschaft; seit 1991 ist er Mitglied des Verbands der rumänischen Fotokünstler. Er veröffentlichte Arbeiten in verschiedenen Umweltmagazinen oder Zeitschriften mit sozialen Themen. Seine Schwerpunkte sind Landschaften und Menschen.


Kalender „Bemalte Bauernmöbel aus Siebenbürgen 2008“

Ab dem 14. Dezember 2007 bietet das Museum für Völkerkunde und Siebenbürgisch-Sächsische Volkskunst „Emil Sigerus” den Kalender „Bemalte Bauernmöbel aus Siebenbürgen” zum Verkauf an. Der Kalender stellt die wertvollsten Möbelstücke aus der Sammlung des Museums vor, darunter eine Mitgifttruhe von 1582, in der die Braut ihre reiche Mitgift bis zur Hochzeit aufbewahrte, einen Tisch mit Geheimfach, der in der „guten Stube“ stand und an dem wichtige Familienbeschlüsse gefasst wurden, ein Brotschränkchen, dessen Formen- und Ornamentreichtum in symbolhafter Weise die Wertschätzung des Brotes unterstreicht, die Nachbarschaftslade, die eine wichtige Rolle in der Gemeinschaft spielte, einen siebenbürgischen Kandelaber aus dem 19. Jahrhundert. All diese Gegenstände sind nach bestimmten Merkmalen in verschiedenen Gruppen zusammengefasst, mit Erläuterungen in rumänischer und deutscher Sprache.

Der Kalender kann zum Preis von 12 Lei in der Buchhandlung des ASTRA-Museums im Schatzkästlein/Casa Artelor am Kleinen Ring/Piaţa Mică Nr. 21, dem Touristeninformationszentrum im Freilichtmuseum im Jungen Wald sowie beim Museum fĂĽr Völkerkunde „Franz Binder” am Kleinen Ring/Piaţa Mică Nr. 11 erworben werden.


Der „Monat der Geschenke“ im Imperium Pub

Zum Abschluss der Programmreihe Imperium Nights des Jahres 2007 veranstaltet das Imperium Pub eine Reihe von Winterkonzerten, die dem Zauber dieses besonderen Monats gerecht werden und den Hermannstädtern zwei weitere große Namen der rumänischen und internationalen Musikszene vorstellen werden.

Am 6. Dezember gibt es einen Bluesabend mit Vali Răcilă, auch bekannt als “Sir Blues”, begleitet von der Imperium Band.

Die zweite Ăśberraschung im Imperium ist Harry Tavitian, der zusammen mit dem Schlagzeuger Cserey Csaba Weihnachtslieder in Jazzmanier vortragen wird.

Am 21. Dezember ist der Saxophonist Lucian Nagy im Imperium zu Gast, ein junger Nachwuchskünstler, den die Hermannstädter schon anlässlich des vom Imperium Pub und Nicolas Simion organisierten Jazz-Marathons kennen lernen konnten. Zusammen mit der Solistin Maria Chioran bietet Lucian Nagy einen Jazzabend auf höchstem Niveau.

Imperium Nights ist ein vom Imperium Pub im Rahmen des Kulturhauptstadtjahrs durchgefĂĽhrtes Projekt, das so gelungene Veranstaltungen und KĂĽnstler auf die BĂĽhne brachte wie: die Folge von Stand-up Comedies mit Radu Gheorghe, Doru Apreotesei und Mişu Farcaş, Marius Popp und Christel Ungar, Ozana Barabancea, Nicolas Simion - Jazz Marathon, Ovidiu Lipan Ţăndărică, Marius Mihalache und Crina Matei. Das Projekt förderte auch NachwuchskĂĽnstler, darunter Headliner, die Gewinner des Sibiu Jazz Fest 2007, Trenul de noapte, Bob Bales und Nagy Lucian.


Änderung Veranstaltungsbeginn „Die Ich-Erfahrung in der Literatur Ost- und Westeuropas”

Der Beginn der Veranstaltung „Die Ich-Erfahrung in der Literatur Ost- und Westeuropas”, ursprĂĽnglich fĂĽr den 28. November 18.00 Uhr vorgesehen, verschiebt sich auf 20.00 Uhr. Die Gedichtvorträge von Andrzey Stasiuk und Marek Bienczyk lassen die Zuhörer diesen Verzug sicherlich vergessen. Die Jazz- und Gedichtdarbietung von Christel Ungar-Ţopescu verleihen dem literarischen Abend in der Evangelische Akademie im Rahmen des Kulturhauptstadtprogramms einen festlichen Abschluss.

Die Veranstalter bedauern die Programmänderung und werden ihr Möglichstes tun, die Gäste zeitgerecht davon in Kenntnis zu setzen.


Auszeichnung fĂĽr die groĂźartige Sopranistin Mariana Nicolesco im Rahmen des Kulturhauptstadtprogramms Hermannstadt 2007

Die berühmte rumänische Sopranistin Mariana Nicolesco wird in Hermannstadt bei einem Konzert der Meisterklasse am Mittwoch, dem 28. November im Thalia-Saal um 19 Uhr ausgezeichnet werden. Der Präsident des KulturForum Europa, Dieter Topp, wird Mariana Nicolesco den Sonderpreis der europäischen Kulturpresse Kulturpreis Europa für ihre Erfolge und ihr außergewöhnliches, erfolgreiches Engagement in der Beziehung Rumäniens zu Europa und Europas zu Rumänien verleihen. Der Kulturpreis Europa wird jährlich an herausragende Persönlichkeiten verliehen; unter den Preisträgern befindet sich der ehemalige deutsche Bundespräsident Johannes Rau.

Das Konzert in Hermannstadt ist ein Musikereignis von hohem kĂĽnstlerischem Rang, einmalig in Rumänien. Mariana Nicolesco, vor zwei Jahren zur UNESCO-FriedenskĂĽnstlerin ernannt, konzertiert neben den Gewinnern des internationalen Gesangwettbewerbs „Hariclea DarclĂ©e“: die Sopranistinnen Aurelia Florian, Georgeta Grigore und Daniela Păcurar, die Mezzosopranistin Carmen Topciu, die Tenöre Bogdan Mihai und Liviu Iftene, der Countertenor Florin Ouatu und der Bass Daniel Mateian. Zu den rumänischen KĂĽnstlern gesellen sich ausländische Preisträger: der bessarabische Bariton Valeriu Caradja, die chinesische Sopranistin Baoyi Bi und der mexikanische Tenor Cesar Sanchez. Sie werden von dem renommierten KĂĽnstler Marco Balderi am Klavier begleitet.

E ist ein einzigartiges Konzert nicht nur wegen der herausragenden Qualität der Künstler, sondern auch weil es der Anlass ist, den Geburtstag der beliebten Sopranistin Mariana Nicolesco zu feiern. Diese sagt: „Ich habe meinen Geburtstag bei denkwürdigen Aufführungen gefeiert, auf der Bühne der Mailänder Scala, des Teatro Municipal in Rio de Janeiro, an der Lyric Opera of Chicago oder im Bunka Kaikan-Saal in Tokio. Doch dieses Fest im Herzen Rumäniens, zusammen mit so vielen bemerkenswerten jungen Künstlern und mit solch europäischem Widerhallbereitet mir unvergleichliche Freude.“

Kartenvorverkauf im KartenverkaufsbĂĽro in der Heltauergasse/Str. Nicolae Bălcescu Nr. 17 zum Preis von 15 Lei bzw. ermäßigt 10 Lei aufgrund eines gĂĽltigen Ausweises im Rahmen der verfĂĽgbaren Plätze.

Veranstalter ist die Internationale Stiftung „Ateneul Român” für das Kulturhauptstadtprogramm Hermannstadt 2007.


Programmänderung in der Reihe Imperium Nights, Donnerstag 22. November

Imperium Pub und der Verein Sibiu/Hermannstadt - Europäische Kulturhauptstadt 2007 geben für Donnerstag Abend eine Programmänderung im Rahmen der Reihe Imperium Nights bekannt.

Das Live-Konzert wird von Alexandru Braşovean (Bassgitarre), Ciprian Oancea (Klavier), Lucian Fabro (Schlagzeug) und Vlad Simon (Trompete und Gesang) bestritten.

Am Samstag, dem 24. November ab 21.00 Uhr findet das Master-Concert des Monats November statt. Eingeladen ist Alexandru Andrieş, auf der Gitarre begleitet von George Baicea.


„Korpsgeist“ im wahrsten Sinne des Wortes

Hermannstadt/Sibiu, 20. November. Die Abteilung für freiwillige Helfer und ehrenamtliche Mitarbeiter Hermannstadt/Sibiu 2007 gründete eine neue Partnerschaft, um Initiativen der Gemeinschaft im erfolgreichen Ablauf des Kulturhauptstadtprogramms 2007 anzuregen und zu fördern.

Die Abteilung für Freiwillige Mitarbeit des Koordinationsbüros des Kulturhauptstadtprogramms 2007 verfasste ein Protokoll zur Zusammenarbeit mit dem Verein des Kadettenkorps „General Maior Nicolae Uscoi” zur Unterstützung der Koordinierung der kulturellen Veranstaltungen zum Abschluss des Kulturhauptstadtjahrs.

Zweihundert Kadetten, eingeteilt in mehrere von fünfzehn Gruppenleitern koordinierte Teams, kümmern sich um verwaltungstechnische, logistische und protokollgebundene Belange. Darüber hinaus bietet diese Erfahrung jedem einzelnen die Gelegenheit, in individueller Weise nicht nur zur Veranstaltung kultureller Events beizutragen, sondern auch, durch Bewusstseinsbildung und Ansporn, dem Kulturerbe der Stadt zu nützen. Ihre Tätigkeit nahmen die Freiwilligen anlässlich des Konzerts „I Solisti Veneti’’ am 3. November in der Hermannstädter Staatsphilharmonie auf, wo sie als Platzanweiser und beim Aufbau der Technik behilflich waren.

Der Verein des Kadettenkorps „General Maior Nicolae Uscoi” ist eine gemeinnĂĽtzige Nichtregierungsorganisation, deren Ziel darin besteht, das professionelle, kulturelle, sportliche und ethische Niveau der Studenten der Akademie der Landstreitkräfte zu heben und zum Ansehen der höheren Militärschulen Rumäniens beizutragen. Angeregt wurde die Freiwilligentätigkeit durch den Vorsitzenden der vereinseigenen Abteilung Kultur, Ethik und Traditionen, Cătălin Bălaşa, der meint, dass diese Partnerschaft „eine besondere Lebenserfahrung und eine auĂźergewöhnliche Anhäufung kultureller Werte bewirkt. Es bereitet uns besondere Freude, an allen diesen Projekten europäischer Dimension teilzunehmen“. Die Mitglieder des Kadettenvereins sind die Studenten der Hermannstädter Akademie der Landstreitkräfte, gegrĂĽndet 1920 als zweite Offiziersschule Rumäniens. 1995 wird sie zur militärischen Universität, die zu Ehren seiner Verdienste im Unterrichtswesen und in der Forschung den Namen des rumänischen Historikers, Schriftstellers und Revolutionärs Nicolae Bălcescu trägt.

Das Freiwilligenprogramm Hermannstadt/Sibiu2007 bietet Menschen im Alter von 14 bis 60 Jahren die Gelegenheit, sich in lokale, nationale und internationale Kulturhauptstadtprojekte einzubringen. Bisher arbeitete das Programm „Europäische Kulturhauptstadt Hermannstadt 2007“ über seine gesamte Dauer mit über 1000 zeitlich befristeten und etwa 250 ständigen Freiwilligen zusammen. Das Programm beinhaltete informelle Ausbildungskurse und Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Mitarbeitern aus Japan, Frankreich, Deutschland, Österreich, Polen, Kanada. Lavinia Alexe, die Koordinatorin der Abteilung, sagt: „Der Beitrag der neuen Freiwilligengruppe hebt den Wert des Programms und ist eine echte Hilfe. Was mich bei dieser Gruppe am meisten beeindruckt hat ist ihr Teamgeist und vor allem ihre Tatkraft und die Bereitwilligkeit, mit der sie uns unterstützten, wofür ich ihnen meinen Dank aussprechen möchte.“

Der Verein Sibiu/Hermannstadt - Europäische Kulturhauptstadt 2007 dankt hiermit allen freiwilligen Mitarbeitern, die den reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen im Kulturhauptstadtjahr ermöglicht haben. Näheres zum Thema erfahren Sie beim Koordinationsbüro des Kulturhauptstadtprogramms 2007.


Aussergewöhnliches Programm zum Abschluss der Europäischen Kulturhauptstadt Hermannstadt 2007

Das Rathaus Hermannstadt, durch das Städtische Kulturhaus und den Verein Sibiu/Hermannstadt - Europäische Kulturhauptstadt 2007, lädt zum Abschluss des Kulturhauptstadtprogramms 2007 zu Festveranstaltungen über die Dauer des gesamten Monats Dezember ein. Die Hermannstädter werden Gelegenheit haben, die unterschiedlichsten Veranstaltungen zu besuchen: Rockkonzerte mit weltweit bekannten Künstlern, Tanzaufführungen, Feuerinstallationen und Feuerwerke, einen einzigartigen Weihnachtsmarkt – Events zum Abschluss eines außergewöhnlichen Jahrs, in dem Hermannstadt Veranstaltungsort für über 1500 Kulturveranstaltungen war und zu einem kulturellen Mittelpunkt Rumäniens wurde.

Zur Eröffnung des Kulturhauptstadtprogramms gab es zwei Tage lang diverse Veranstaltungen; zum Abschluss jedoch versprechen die Organisatoren einen ganzen Monat lang spektakuläre Events: den Weihnachtsmarkt, erstmals in Hermannstadt organisiert, eine Eiskunstlaufgala im Pavillion 2007, Rockkonzerte mit bekannten Musikern und Gruppen (Eros Ramazotti, Europe, Reamonn, Loredana & Gäste), die Künstler der Kompanie Carabosse, die zwischen Weihnachten und Neujahr im Stadtzentrum einzigartige Feuerinstallationen bieten werden, die bekannte Truppe „The Fire of Anatolia“ mit einem beeindruckenden Programm von orientalischen Tänzen, und viele andere Künstler und Shows.

Eingerahmt wird das Abschlussprogramm von einer Show der Kompanie Groupe F, den Hermannstädtern schon von der Eröffnungsveranstaltung der Kulturhauptstadt bekannt. Die Gruppe wird die Nacht vom 31. Dezember 2007 zuum 1. Januar 2008 unvergesslich machen. Die Zuschauer erleben die Schau der Franzosen als Lichterfest mit magischen Feuergestalten, begleitet von Spezialeffekten, Feuerwerk , Flammen und Tonuntermalung.

Zur Zeit finden die letzten Verhandlungen der Verträge mit den obengenannten Künstlern statt, es besteht jedoch die Möglichkeit, dass sich noch Änderungen bezüglich der Auftretenden oder des genauen Veranstaltungszeitpunkts ergeben. Für die Aufführungen im Dezember sind insgesamt etwa 2.400.000 Euro vorgesehen. Laut Finanzierungsvertrag wird die Europäische Kommission ungefähr 60% des Gesamtbudgets verrechnen.

Das Pressebüro des Rathauses Hermannstadt sowie das Büro für Öffentlichkeitsarbeit des Vereins Sibiu/Hermannstadt - Europäische Kulturhauptstadt 2007 werden diese Programmänderungen zeitgerecht in den Medien bekanntgeben; zusätzlich wird das Publikum durch Plakate und Faltblätter informiert.


Freier Eintritt fĂĽr Studenten zu den Ausstellungen des ASTRA-Museumskomplexes

Zum Internationalen Tag der Studenten am 17. November ist der Eintritt fĂĽr die Ausstellung „Bemalte Bauernmöbel aus SiebenbĂĽrgen“ im Schatzkästlein/Casa Artelor (Kleiner Ring/Piaţa Mică Nr. 21) frei.

Der Großteil der bemalten Möbel, in Hermannstadt erstmalig ausgestellt, sind kunstfertig hergestellte und bunt bemalte Einzelanfertigungen sächsischer Zunfttischler des 15.–19. Jahrhunderts. Die Ausstellung möchte dem europäischen Publikum Möbel siebenbürgisch-sächsischer bürgerlicher oder bäuerlicher Wohnkultur der letzten fünf Jahrhunderte vorstellen, nicht zuletzt als Beitrag der Siebenbürger Sachsen zum kulturellen Austausch in der Region.

Zwei weitere Ausstellungen bieten den Studenten an diesem Tag freien Eintritt: „SiebenbĂĽrgische Kacheln (15.-19. Jahrhundert)“ und „Aus Kultur und Kunst der Völker aus aller Welt“. Beide Ausstellungen im Völkerkundemuseum „Franz Binder”, Kleiner Ring/Piaţa Mică Nr 11.


Fotoausstellung: „3 zile, 11 luni, 4 ani – Emoţii, Esenţe, Echipa“

Im Innenhof des Hermannstädter Rathauses fand heute die Vernissage der Ausstellung „3 zile, 11 luni, 4 ani – Emoţii, Esenţe, Echipa” („3 Tage, 11 Monate, 4 Jahre – Spannung, Schwerpunkte, Team“) statt. Die Ausstellung besteht aus 250 Fotografien der Fotoreporterin der örtlichen Tageszeitung Sibiu Standard, Silvana Armat, und fängt EindrĂĽcke aus dem Programm der Europäischen Kulturhauptstadt im Laufe der 11 vergangenen Monate ein: Einheimische, Besucher, Gäste, Schauplätze, Events.

Der Besucher erkennt Bilder vom Internationalen Theaterfestival, dem Artmania-Festival, den wichtigsten offiziellen Besuchen des Jahres 2007 sowie dem GroĂźteil der Kulturprojekte, die das Kulturhauptstadtprogramm Hermannstadt 2007 zu einem internationalen Erfolg gemacht haben.

Ziel der Ausstellung ist, das wichtigste Jahr aus der jüngsten Geschichte der Stadt in Bildern wiederzugeben. Geöffnet am 15., 16. und 17. November.

Bei der Vernissage waren zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Vertreter der Tageszeitung und des Hermannstädter Rathauses zugegen. Veranstaltet wurde die Ausstellung von der Tageszeitung Sibiu Standard zusammen mit dem Hermannstädter Rathaus, dem Städtischen Kulturhaus und dem Verein Sibiu/Hermannstadt - Europäische Kulturhauptstadt 2007.


Spirit of Europe in Hermannstadt ul Europei se asculta la Sibiu

Der Verein Sibiu/Hermannstadt - Europäische Kulturhauptstadt 2007 veranstaltet, exklusiv in Hermannstadt, das Konzert des Kammerorchesters „Spirit of Europe“, am Freitag, den 16. November, und Samstag, den 17. November, jeweils 19.00 Uhr im Thalia-Saal.

Zweifellos ist das Konzert des Kammerorchesters „Spirit of Europe“ eines der meisterwarteten Ereignisse dieser Saison. Das außerordentliche Konzert unter der Leitung des Meisterdirigenten Martin Sieghart wird die Zuhörer anlässlich zweier Vorstellungen ins Reich der Musik entführen: am Freitag, dem 16. November, und Samstag, dem 17. November, jeweils 19.00 Uhr im Thalia-Saal.

Das Orchester mit Sitz im österreichischen Melk besteht aus 35 Musikern verschiedener europäischer Nationen und wurde anlässlich der bisher größten Erweiterung in der Geschichte der Europäischen Union im Jahr 2004 gegründet, als lokale Initiative zur nachhaltigen kulturellen Integration im Herzen eines neuen Europa. Mit seinen Musikern unterschiedlicher europäischer Herkunft versteht sich „Spirit of Europe“ als Plattform für Frieden und Toleranz. Die Musik ist dabei ein Mittel zur Öffnung von Herz und Geist. In Hermannstadt wird das Programm mit der Symphonie Nr. 27 von Haydn, auch bekannt unter dem Namen „Hermannstädter Symphonie“ eröffnet, dann folgt eine Erstaufführung, „Monolog für Gesang und Orchester - SOLILOQUIA’’ von Michael Radulescu, und Symphonie Nr. 2, Op. 36 von Ludwig van Beethoven. Das Orchester, international anerkannt für die Leichtigkeit seiner Interpretation, die Intensität des Ausdrucks, die meisterhafte Feinheit des Klangs, wird in Hermannstadt den Gastauftritt der Sopranistin Pirjo Kalinowska begleiten. 

Kartenvorverkauf ab 12. November im KartenverkaufsbĂĽro in der Heltauergasse/Str. Nicolae Bălcescu Nr. 17.


Eröffnung der Ausstellung „Siebenbürgische Maler in den europäischen Kunstmetropolen“ am 21. November

Der Verein Sibiu/Hermannstadt - Europäische Kulturhauptstadt 2007 und das Brukenthal-Museum laden herzlichst zur Ausstellung „SiebenbĂĽrgische Maler in den europäischen Kunstmetropolen“ ein, Dienstag-Sonntag 10.00 - 18.00 Uhr, 21. November 2007 - 20. Januar 2008, im Brukenthal-Palais am GroĂźen Ring/Piaţa Mare.

Vernissage am Mittwoch, den 21. November, 15.00 Uhr.

Die Ausstellung „SiebenbĂĽrgische Maler in den europäischen Kunstmetropolen“ veranschaulicht die ständigen kulturellen und kĂĽnstlerischen Kontakte der siebenbĂĽrgischen KĂĽnstler mit den dynamischsten europäischen Kunstmetropolen: Wien, MĂĽnchen, Paris, Berlin usw. Dokumentiert werden diese Beziehungen hauptsächlich fĂĽr die Zeitspanne vom 19. Jh. bis in die Zwischenkriegszeit und weiter noch bis in die Gegenwart. Mitorganisatoren des Brukenthal-Museums sind eine beeindruckende Zahl Museen aus dem Inland (Baia Mare, Kronstadt/Braşov, Arad, Sfântu Gheorghe, Klausenburg/Cluj-Napoca, GroĂźwardein/Oradea, Satu Mare, MĂĽhlbach/Sebeş), Ausland (Gundelsheim, Kornwestheim) sowie Privatsammler. Es werden eine Reihe von Arbeiten vorgestellt, die bisher nicht in rumänischen Museen zu sehen waren. Es geht um herausragende Werke (ĂĽber 200 Arbeiten) von J. M. Stock, Miklos Barabas, Carol Popp de Szatmary, Octavian Smigelschi, Elena Popea, Aurel Popp, Eugen Pascu, Johann Mattis-Teutsch, Henri Nouveau, Hans Eder, Hermann Konnerth, Aurel Ciupe.

Eintrittskarten an der Museumskasse.


Konzert „I Solisti Veneti“ in Hermannstadt

Hermannstadt/Sibiu, 30. Oktober. Der Verein Sibiu/Hermannstadt - Europäische Kulturhauptstadt 2007 und die „Banca Italo Romena“ laden Samstag, den 3. November im Hermannstädter Thalia-Saal zu dem symphonischen Konzert „I Solisti Veneti” ein.

Ein Jahr nach dem Erfolg der „Solisti Veneti” im Bukarester Athenäum konzertiert das brillante Kammerorchester wieder in Rumänien, diesmal im Rahmen des Programms der Europäischen Kulturhauptstadt 2007.

„I Solisti Veneti”, dirigiert von Claudio Scimone, sowohl vom Publikum als auch von den Kritikern zu den weltweit aktivsten und besten Orchestern gerechnet, sind nicht nur wegen ihrer Konzerte und Platten international anerkannt, sondern auch wegen ihrer diversen kulturellen und künstlerischen Initiativen. Das 1959 von Claudio Scimone in Padua gegründete Orchester hatte bisher über 4000 Konzerte in über 60 Ländern und nimmt regelmäßig an den bedeutendsten Festivals teil, wie zum Beispiel dem Salzburger Musikfestival, wo die Musiker seit 1965 als einziges ausländisches Orchester ununterbrochen dabei sind. Claudio Scimone, Gründer und Leiter der „Solisti Veneti”, wurde von vielen international bekannten Orchestern als Gastdirigent eingeladen und ist Ehrendirigent des Gulbenkian-Orchesters Lissabon. Er studierte Musikmanagement mit Dimitri Mitropoulos und Franco Ferrara. Er errang internationale Anerkennung als symphonischer und Operndirigent und arbeitete unter anderem als Gastdirigent am Covent Garden London, beim Rossini-Festival in Pesaro und an der Zürcher Oper.

Das außerordentliche Konzert in Hermannstadt enthält Werke von Vivaldi, Paganini, Tartini, Dragonetti und Rossini. Genaues Programm unter:

http://www.sibiu2007.ro/ro3/detaliu_eveniment.php?ideveniment=721

Karten ausverkauft.


MUST SEE: *.artlabs - reviewing the medium: CONNECTIVITY

Der Verein Sibiu/Hermannstadt - Europäische Kulturhauptstadt 2007 stellt den zweiten Teil des Projekts *.ARTLABS des Deutschen Kulturzentrums Hermannstadt vor. Die Ausstellung unter dem Titel *.artlabs - reviewing the medium: CONNECTIVITY thematisiert den Begriff der Konnektivität in der Medienkunst der Gegenwart und setzt sich mit der innovativen Untersuchung von Netzwerken und deren Strukturen auseinander. Geöffnet 20. Oktober – 3. November, täglich 15.00 - 20.00 Uhr.

*.ARTLABS ist ein Ort künstlerisch-technologischer Innovation, ein Raum für Multimedia-Ausstellungen, technologische Workshops und Symposien, eine moderne mediale Infrastruktur. Dafür wurde die ehemaligen Heizzentrale Nr. 3 in der Aleea Genistilor im Hipodrom-Viertel hergerichtet. Der Raum möchte eine Brutstätte eines sich in Sibiu, Rumänien und Europa verortenden kreativen Wirkens sein, ein Mittelpunkt für eine multimediale Kunstgemeinde. ARTLABS veranstaltet Workshops und Vorträge, wobei das angeschnittene Thema sowohl künstlerisch als auch technologisch und medienwissenschaftlich verarbeitet wird.

Die Ausstellung besteht aus 7 Installationen, die mit Sicherheit Neugierde erwecken und die Besucher verblüffen werden: 

Jonah Brucker-Cohen: Crank The Web, 2001

Mit „Crank the Web” stellt Jonah Brucker-Cohen die tägliche Routine der Internetnutzung in ein völlig anderes Licht. „Crank the Web” ist ein Browser, in den Internetadressen eingegeben werden können. Doch wird die Seite nicht mittels der ENTER-Taste geladen, sondern durch Drehen an einer Kurbel. Die Ladegeschwindigkeit der Texte und Bilder einer Website ist abhängig von der Muskelkraft des Benützers und nicht von der finanziellen Kraft des Computerkäufers. „Crank the Web” ist die Forderung Brucker-Cohens nach schnellem Zugriff eines jeden auf Netzinhalte.

Bill Shackelford: Spamtrap, 2007

Mit seinem Projekt „Spamtramp” wendet sich Bill Shackelford an all jene, die täglich durch unerwünschte Mails genervt werden. Der Künstler setzt gezielt spezielle E-Mail-Adressen dort in Umlauf, wo sie mit höchster Wahrscheinlichkeit von Spammern eingesackt werden, und lässt dann sämtliche Mail, die auf diesen Adressen eingeht, ausdrucken und schreddern. Vor den Augen des Betrachters wächst der Papierberg und veranschaulicht die Menge der Spam-Mails. „Spamtrap” erklärt dieser Belästigung den Krieg, indem die Installation alle Adressen, von denen sie Spam bekommen hat, an Schwarze Listen weiterleitet und dieserart die Spamfilter unterstützt.

Markus Kison: Roermond-Ecke-Schönhauser, 2006

Was haben eine Kreuzung in Dänemark, ein Waschsalon in Amsterdam, ein Berliner Innenhof und ein Marktplatz in Holland gemeinsam? Die Nachbildungen dieser Orte sind Teil der Installation „Roermond-Ecke-Schönhauser” des deutschen Künstlers Markus Kison. Vier Live-Webcam-Streams werden mit Hilfe einer speziellen Spiegelkonstruktion auf vier 3D-Modelle projiziert. Die Ansichten der betreffenden Orte bieten dem Zuschauer ein reales Bild der vier verschiedenen Schauplätze und relativieren gleichzeitig die Entfernung dazwischen, die mehrere hundert Kilometer beträgt.

Thorsten Kiesl, Harald Moser und Timm-Oliver Wilks: Garden of Eden, 2007

In einer Zeit des dramatischen Klimawandels ist das Thema Luftverschmutzung aktueller denn je. Dieses Thema behandelt die Arbeit von Thorsten Kiesl, Harald Moser und Timm-Oliver Wills „Garden of Eden”. Aus dem Internet werden live die Daten der aktuellen Luftverschmutzung in Hermannstadt und den Hauptstädten der G7-Länder  gelesen. Diese Daten werden dazu benutzt, um in den Atmosphären von 8 einzelnen hermetisch abgeschlossenen Räumen, in denen Salat gepflanzt wurde, die entsprechenden Schadstoffkonzentrationen zu schaffen. Der Zustand der Salatpflanzen verbildlicht die Luftqualität in den betreffenden Städten.

Yun Chul Kim: Void (Traffic), 2003

Mit seiner Arbeit „Void (Traffic)” verleiht der Künstler Yun Chul Kim der Datenvermittlung eine ästhetische Dimension. Der Datenstrom des Servers des Hermannstädter Kulturhauptstadtbüros wird in Realzeit in Wellenform visualisiert. Je stärker der Server beansprucht ist, um so größer ist die Wellenamplitude. Die optische Illusion einer digitalen Gebirgslandschaft wird durch Geräuschuntermalung vervollständigt.

Adam Somlai-Fischer (Kitchen Budapest): Arbour Light, 2007

Mit der Arbeit „Arbour Light” kann ein Raum nicht nur elegant, sondern auch intelligent beleuchtet werden. Digitale Bilder verschiedenener Orte können diesem Beleuchtungskörper über das Internet übermittelt werden; die Lampe verarbeitet die erhaltenen Daten gemäß der sich verändernden Lichtintensität. „Arbour Light“ richtet seine Leuchtkraft nach den erhaltenen Daten. Durch die Visualisierung einer Naturerscheinung löst die Installation eine einzigartige Kommunikationsform zwischen Mensch und verschiedenen Orten auf der ganzen Welt aus.

Valentina Nisi und Workshopteilnehmer: Sibiu Placeware, 2007 

Die Arbeit „WeirdView ” und die Ergebnisse des von Valentina Nisi koordinierten Workshops „Sibiu WeirdView” sind Ansatzpunkt einer neuen Form der Beziehung zwischen der Stadt und ihren Bewohnern. Mittels digitaler Technik verbindet Sibiu-WeirdView Geschehnisse, Anekdoten oder persönliche Erinnerungen mit dem städtischen Raum. Es ist eine digitale Erzählform, die auf der Tradition mündlicher Überlieferung und auf den postmodernen Konzepten von Nonlinearität und Interaktivität fußt. Mittels „smart phones“ kann das Erzählte vor Ort als audiovisuelle Daten aufgerufen werden. Der Nutzer hat dabei Gelegenheit, hinter die Kulissen des Stadtgeschehens zu blicken.

Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Dr.h.c. Susanne Kastner, der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, organisiert vom Deutschen Kulturzentrum, mit Unterstützung der Robert-Bosch-Stiftung und des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland, als Teil des Kulturhauptstadtprogramms.


VorfĂĽhrungsbeginn des Konzerts des Klassischen Operettenensembles Wien auf 21.30 Uhr verschoben

Infolge ungünstiger Wetterverhältnisse konnte das Klassische Operettenensemble Wien, das heute, den 26. Oktober um 19.00 Uhr im Thalia-Saal konzertieren sollte, nicht planmäßig auf dem Internationalen Flughafen von Hermannstadt landen. Der Flug der Austrian Airlines wurde auf den Temeswarer Flughafen umgeleitet. In einem von der Fluggesellschaft zur Verfügung gestellten Reisebus befinden sich die Künstler bereits auf dem Weg nach Hermannstadt.

Konzertbeginn 21.30 Uhr, Saalöffnung ab 21.15 Uhr.

Die Veranstalter bedauern diesen unvorhergesehenen Vorfall und werden ihr Bestes tun, das Publikum rechtzeitig von dem Verzug in Kenntnis zu setzen.

Das Klassische Operettenensemble Wien besteht zum Großteil aus weltbekannten Opernsängern. Es ging 1996 aus der Wiener Johann-Strauss-Gesellschaft hervor. Während der letzten sieben Jahre führte das Ensemble 14 verschiedene Operetten auf und gab zahlreiche Konzerte in Österreich, aber auch in anderen Ländern Europas. Dabei wirkten internationale Opernstars mit, wie Sona Ghazarian und Heinz Zednik. In Hermannstadt spielt das Ensemble Werke von Johann Strauss, Franz von Suppe, Boccacio und vielen anderen, interpretiert von Anna Ryan (Sopran), Martina Claussen (Mezzospran) und Peter Widholz (Tenor), begleitet von Margit Fussi (Korrepetitor).


Clara Cernat – Exklusives Interview für Sibiu/Hermannstadt Europäische Kulturhauptstadt 2007

Clara Cernat ist mit Sicherheit eine der weltweit angesehensten Violonistinnen. Mit ihrer schon früh geschulten Begabung und ihrer nie erlahmenden Wissbegier hat Clara Cernat das Publikum aus aller Welt beeindruckt. Anlässlich der Konzerte in ihrem Heimatland hatte die Künstlerin die Freundlichkeit, uns zwischen zwei Aufführungen ein Exklusivinterview zu gewähren.

Adrian Tibu: Sie vertreten erfolgreich die rumänische Schule der Musik in allen ihren internationalen Tournees. Wie fühlt sich eine rumänische Künstlerin in diesem kulturellen Kontext?

Clara Cernat: Ein Künstler ist im Allgemeinen wie ein Raumfahrer – gestern kam ich aus Teneriffa zurück, vorige Woche war ich in London … „Rumänische Künstlerin“ – das ist Teil meiner Identität, und das Publikum schätzt unsere solide musikalische Schule sehr; ihr Ruf wurde durch zahlreiche Landsleute gefestigt. Die rumänischen Künstler sind die wertvollsten und am wenigsten zeitgebundenen Botschafter Rumäniens.

Adrian Tibu: Ihre Karriere ist beneidenswert. Wie hat ihre Wahl für „8 Grands Talents d’Europe“ dazu beigetragen?

Clara Cernat: In Rumänien hatte ich die Gelegenheit, schon sehr früh öffentlich aufzutreten. Dann folgte die Teilnahme an internationalen Wettbewerben im Ausland, wo man auf mich aufmerksam wurde; die Auswahl bei dem europäischen Talentwettbewerb ist das Ergebnis dieser frühen Chance, mit vorzüglichen Lehrern zu lernen und mit den großen inländischen philharmonischen Orchestern zu konzertieren. Ein Leben und eine Karriere sind immer auch eine „imaginäre Treppe“, die es gilt, zu erklimmen, und deren erste Stufen ausschlaggebend sind und nicht vergessen werden dürfen.

Auf diesen europäischen Wettbewerb folgten Einladungen, doch ohne die gute Grundausbildung und das Vertrauen in Nachwuchstalente, wie in Rumänien üblich, wäre alles Weitere nicht möglich gewesen!

Adrian Tibu: Sie leben in Frankreich und sind auf allen BĂĽhnen der Welt zu Hause. Was empfinden Sie jetzt, bei der RĂĽckkehr in ihr Geburtsland?

Clara Cernat: Für mich ist dieses Konzert eine Herzensangelegenheit; kein anderer Ort der Welt beeindruckt mich mehr als mein Vaterland. Ich freue mich sehr, das rumänische Publikum wiederzusehen, und das Gefühl dabei ist nicht in Worte zu fassen – nur die Musik kann es ausdrücken!

Adrian Tibu: Wie bekannt, haben Sie vor einigen Jahren zusammen mit der Hermannstädter Philharmonie konzertiert. Was empfinden Sie bei dem Gedanken, im Rahmen des Kulturhauptstadtprogramms 2007 im neuen Hermannstädter Thalia-Saal der Philharmonie zu spielen?

Clara Cernat: Ich habe sogar mehrere Male in Hermannstadt – einer der schönstmöglichen Städte! – gespielt. Den neuen Saal der Philharmonie kenne ich noch nicht, doch kann ich mir vorstellen, dass er auf der Höhe der Architektur und des Flairs dieser wundervollen Stadt ist; dabei will ich das die Philharmonie nicht vergessen, ein qualitätvoller Klangkörper, das einen neuen Saal verdient.

Adrian Tibu: Haben Sie bisher schon in einer Europäischen Kulturhauptstadt gespielt? Finden Sie, dass eine solche Einladung den Standard eines Konzerts hebt?

Clara Cernat: Am 10. Oktober habe ich in Caceres in Spanien gespielt, einer Anwärterstadt für 2016! Auch mehrmals in Toulouse, das auch eine großangelegte Werbekampagne für seine Kandidatur 2013 gestartet hat. Doch sind dies nur Anwärterstädte.

Adrian Tibu: Das Konzert in Hermannstadt kündigt sich als ein ganz besonderes an, sowohl durch die Wahl der Stücke, als auch durch Ihren Gast, Therese Dussaut. Können Sie uns darüber mehr sagen?

Clara Cernat: Das Programm ist ein außergewöhnliches, weil ich beschlossen habe, zwei Instrumente mitzubringen: die Violine und die Bratsche. Seit drei Jahren schon konzertiere ich erfolgreich als Bratschistin, es ist meine neue Leidenschaft.

Ich werde auch ein Stück von Thierry Huillet in Welturaufführung spielen: „Prélude“ für Bratsche und Klavier. Es wird das erste Konzert in Rumänien sein, bei dem ich die Bratsche spiele. Ich liebe es, die beiden Instrumente bei einem Konzert zu kombinieren.

Thérèse Dussaut ist eine „grand dame“ des Klaviers, eine Künstlerin, die in den 80-er Jahren oft in Rumänien war und mit vielen Orchestern gespielt hat, mit Elenescu, Brediceanu; sie hat viele rumänische Freunde, vorzügliche Komponisten – Capoianu, Grigoriu…

Für Thérèse Dussaut ist dieses Konzert sehr wichtig, es ist ein „come-back”. Thérèse ist nicht nur eine hervorragende Künstlerin, sondern auch ein Mensch, der Rumänien, seine Musik und seine Musiker genau kennt und liebt.

Adrian Tibu: Sie stehen nicht nur auf der BĂĽhne, sondern haben bisher 8 Alben eingespielt. Planen Sie weitere Schritte in diese Richtung?

Clara Cernat: Selbstverständlich, ich bereite ein neues Album vor, „Tzigane, RĂŞveur et Diabolique”, sowie ein Mozart gewidmetes Album. Näheres dazu, sowie viele andere Einzelheiten, sind auf meiner Webseite zu finden: www.claracernatthierryhuillet.com 

Adrian Tibu: Wir erwarten Sie in Hermannstadt!

Clara Cernat: Ich werde sehr gerne kommen!

Clara Cernat wird zusammen mit Therese Dussaut Mittwoch, den 31. Oktober um 19.00 Uhr im Thalia-Saal konzertieren. Das Konzert findet im Rahmen des Kulturhauptstadtprogramms statt, der Eintritt ist frei im Rahmen der verfügbaren Plätze.


Select a month:
12 2007
05 2007
04 2007
03 2007
01 2007
 
 
HOME : SITEMAP : KONTAKT
Design by MB Solutions © 2005 - 2007, All Rights Reserved